Privatpraxis Dr. med. Siegfried Burger

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DOC BURGERS MAGAZIN

Erreger breiten sich
unkontrolliert aus
Bayerisch-asiatische
Entspannung
Kinder brauchen echte
Vorbilder
EHEC - Wissen ist
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bedroht die ganze Welt
Christine Wildenauer lehrt
Wohlfühlen auf andere Art
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Grundschulalter immer
schlechter
Scheinbar neue Seuche erregt
und manipuliert Gemüter
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Um 1900 wur­de ei­ner der wich­tigsten Stof­fe un­seres Kos­mos ent­deckt: Penicillin. Der seinerzeit einzige Le­bens­retter bei bakteriel­len Infektionen war lange Zeit etwas Besonderes. Seit Jahren jedoch wird damit Miss­brauch getrieben. | mehr
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Der Advent, die letzten vier Wochen vor
Heilig Abend sind heute eine Zeit des
Fei­erns. Der ursprüngliche, spirituelle
Ge­danke geriet mit der Zeit jedoch
immer mehr in Vergessenheit.

Advent: Warten auf Christus?
Wandel von der Zeit des Fastens zur Zeit des Feierns
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Der Advent, die letzten vier Wochen vor Heilig Abend sind heute eine Zeit des Fei­erns. Der ursprüngliche, spirituelle Ge­danke geriet mit der Zeit jedoch immer mehr in Vergessenheit.

Vor 1500 Jahren wurde auf dem Kon­zil von Lérida (Spanien) be­stimmt, dass die 28 Ta­ge am Jah­res­ende dem Fas­ten und der inneren Rei­ni­gung dienen sollen - ähnlich wie die Zeit vor Ostern. Menschen sollten in aller Stille und spiritueller Besinnlichkeit die Ankunft Christi erwarten (advenire, Lateinisch: Erwartung, Ankunft).

Die “staade Zeit”, wie der Advent aus der Geschichte ableitend be­zeichnet wird, ist jedoch leider nicht mehr so still und leise, wie sie sein könnte. Feier hier, Geschenke kaufen dort, Jahreabschluss in der Firma, Weihnachtsfeiern und gar schon Silvester oder den nächsten Sommerurlaub planen. Für all das ist der Advent nicht geschaffen worden.

Dass es vier Wochen sein sollen, in denen Stille herrschen möge, wurde nicht willkürlich festgelegt. Die Erde, so war der Glaube bis ins Mittelalter, sei 4000 Jahre vor Christi Geburt geschaf­fen worden. Und so wurden die vier Adventswochen zum Symbol für die vier Jahrtausende des Wartens.

Drei Farben prägen die Advents-Zeit. Der grüne Adventskranz (erfunden vor etwa 150 Jahren) repräsentiert die Hoffnung auf Trost und Kraft. Doch schon Ger­ma­nen stellten grüne Pflanzen auf, um böse Geis­ter zu vertreiben. Rote Ker­zen stehen für die Freude auf Christi Geburt, sym­bo­lisieren auch sein Blut, das er für die Men­schen ließ. Die liturgische Farbe in der letzten Phase des Jah­res ist violett. Sie sym­bolisiert Umkehr und ist deshalb die Farbe der Ad­vents- und Fastenzeit. Ein Mensch, der sich neu ori­en­tiert, verändert sich, kehrt um, ändert seine Le­bens­for­men ab. Nutzen auch Sie die Advenentszeit, zur Ru­he zu kommen.

Foto: (c) Rolf Handke / pixelio.de / Text: wt / Datum: 2011-11-30 / 1 / 72


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