Privatpraxis Dr. med. Siegfried Burger

Auf Skiern mit Gelenkersatz?
"Wer gehen kann, kann auch Sport treiben" motiviert der Team-Arzt des DSV, Dr. Hubert Hörterer. MEHR

Hypervitaminosen
„Für eine ausgewogene Ernährung sind Brausetabletten kein Ersatz“, schreibt Werner Bartens für die Süddeutsche Zeitung am 12. Oktober 2011. MEHR

Generation Sowohl-als-auch
„Der neue Tag“ (NT) titelte am 24. März 2011 eine dpa-Meldung mit „Generation Sowohl-als-auch“ und beschreibt darin die Erwartungen von Deutschen zwischen 16 und 35 Jahren. MEHR

Wenig Schlaf, Herzinfarkt-Risiko steigt
Wer jahrelang weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, erhöht sein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich. MEHR
DOC BURGERS MAGAZIN

Romantik und Leben in
Koexistenz
Datenspender Mensch?2012: Weltuntergang
oder Wendejahr
Weihnachtsmann oder
Nikolaus?
Die Deutschen glauben an die
Liebe des Lebens
Gesundes Leben braucht keinen
Computer
Deutschland erfindet sich
jedes Mal aufs Neue
Wie der Kommerz die Tradition
untergräbt
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Sowohl ein geordneter Schlafrhythmus als
auch Schlaf- und Entspannungspausen
während der Arbeit haben nichts mit
Fauloder Trägheit zu tun.

Gepflegte Pausen steigern die Leistung
Schlafen ist ein wertvolles Gut - auch mal zwischendurch
bluebird

Sowohl ein geordneter Schlafrhythmus als auch Schlaf- und Entspannungspausen während der Arbeit haben nichts mit Fauloder Trägheit zu tun. Nein, sie entsprechen einem angeborenen Bedürfnis. Immer auf vollen Touren zu laufen ist ungesund. Lesen Sie hierzu auch unseren Newsletter 02/07.

Die wichtigste Regel: während der Pause sind alle Dinge, die mit Arbeit zusammen hängen tabu. Darunter fallen auch, am Schreibtisch zu essen und private E-Mails zu beantworten. Nutzen Sie die freie Zeit wirklich zur Entspannung, zum Beispiel für Gymnastik oder einen Spaziergang. Machen Sie Ihre Gedanken frei. Sinnvoll wäre es, wenn Firmen Angestellten und Arbeitern Möglichkeiten zu Pausen anböten und Mitarbeiter dazu ermuntern würden.

Warum das alles? Schlafforscher haben herausgefunden, dass der Mittagsschlaf ein angeborenes Bedürfnis ist. Denn gerade um diese Zeit rutscht man in ein Energietief, das die Talsohle um 13 Uhr erreicht. Bis zum Feierabend durchzuboxen ist auf Dauer nicht nur ungesund sondern auch uneffektiv. Wer dagegen einen Mittagsschlaf (englisch nap) einführt, kann am Nachmittag nochmals mit einem deutlichen Anstieg rechnen; oft sogar auf gleiche Höhe wie am Vormittag. Neudeutsch spricht man deshalb von „power napping“. Untersuchungen belegen, dass regelmäßige Mittagsschläfchen das Herzinfarktrisiko deutlich senken.

Schlafdefizite auszugleichen oder sich einen gesunden Arbeits-Pause-Rhythmus anzueignen ist auch unter einem anderen Gesichtspunkt von großer Bedeutung .Das durch wenig Pausen entstehende Stresshormon Cortisol bedingt unter Umständen Übergewicht, Diabetes und Hirnschäden. Schichtarbeiter sollten deshalb versuchen sich anzugewöhnen, die gröbsten Schlafdefizite durch Schlafpausen auszugleichen.

Für gesunde Menschen ist der richtige Schlaf also ein wichtiger Bestandteil zum Gesunderhalten, so wie Essen und Trinken.

Mein Tipp
Empfohlene Ruhepausen wären zwischen 9 und 10 Uhr (erste Müdigkeitsphase, Apfelpause) die 2. Pause zur Mittagszeit, die dritte gegen 17 Uhr die sog. Teatime = Teepause. Darüber hinaus erscheint es sogar sinnvoll, die übrigen Müdigkeitsphasen zu respektieren und mit kurzen Ruhepausen zu beantworten. So ist der typische „Büroschlaf“ durchaus gesund und wahrscheinlich geht er weder auf Kosten der Effizienz der Mitarbeiter, noch schadet er den Firmen.

Foto: (c) Karina Sturm / pixelio.de / Text: wt / Datum: 2008-04-02 / 1 / 11


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Dr. Burger Schwandorf
 
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