Privatpraxis Dr. med. Siegfried Burger

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DOC BURGERS MAGAZIN

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Milch ist gesund. Sie stärkt Knochen,
Zähne, Haare und Fingernägel. Als einer
der wichtigsten Kalzium-Lieferanten ist
sie ein bedeutendes Grundnahrungsmittel.

Milchprodukte liefern am meisten Kalzium
Auch Mineralwasser hält Knochen zusammen und gesund
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Milch ist gesund. Sie stärkt Knochen, Zähne, Haare und Fingernägel. Als einer der wichtigsten Kalzium-Lieferanten ist sie ein bedeutendes Grundnahrungsmittel für einen aktiven Körper. Auch Mineralwässer sind eine wertvolle Quelle, zumal der Kalzium-Gehalt vor allem in deutschsprachigen Gebieten sehr hoch ist.

Etwa 1000 Milligramm Kalzium braucht ein erwachsener Mensch am Tag. Wird dem Körper nicht ausreichend davon angeboten, greift er auf den Knochenspeicher zurück. Durch den Kalzium- Abbau in den Knochen verlieren diese an Stabilität und Festigkeit, werden porös. Ein nicht ausgeglichener Kalksalzgehalt erhöht das Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vor allem Frauen in der Menopause, Männer über 50, Raucher, Alkoholiker und Menschen, die sich mangelhaft ernähren. Auch gewisse Erkrankungen wie etwa eine Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamente begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

Deshalb ist es wichtig, seinen Kalzium-Haushalt immer unter Kontrolle zu haben. Das ist ganz einfach, ist doch die Auswahl an Lieferanten dieses Minerals enorm. Den höchsten Kalzium-Gehalt haben Milchprodukte. Sie decken bei normaler Ernährung etwa die Hälfte unseres täglichen Kalzium-Bedarfs. Wer Milch(produkte) nicht mag oder sie wegen Unverträglichkeit nicht zu sich nehmen darf, kann auf Mineralwasser ausweichen. Auch Vollkornprodukte und einige Gemüsearten wie Brokkoli, Grünkohl, Fenchel oder Kräuter sowie Fische enthalten ebenfalls Kalzium.

Die Faustregel
Ein halber Liter Milch (oder Milchprodukte) und 50 Gramm magerer Hartkäse decken den durchschnittlichen Tagesbedarf an Kalzium.

Schlecht für den Kalzium-Haushalt sind Phosphate, Kochsalz, zu viel Koffein und zu viel Alkohol. Zu viel Phosphat etwa hemmt die Kalziumaufnahme aus dem Darm. Cola, Schmelzkäse, Fertigprodukte, Innereien, und Fleisch sowie Wurst sollten deshalb in Maßen verzehrt werden. Stoffe wie Phytin (in Weizenkleie) oder Oxalsäure (Schokolade, Spinat, Rharbarber) verbinden sich im Körper mit Kalzium und verhindern so, dass das Mineral aufgenommen wird; bei Kalzium-Mangel also nicht zu empfehlen. Wie gesund sind Ihre Knochen? Haben sie genügend Kalzium eingelagert? Aufschluss darüber geben Knochendichtemessungen.

In Deutschland sind etwa 800 Messplätze in Arztpraxen und Krankenhäusern verfügbar; sowie auch in unserer Praxis.


Foto: (c) almotti / pixelio.de / Text: wt / Datum: 2008-07-09 / 1 / 14


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Dr. Burger Schwandorf
 
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