Privatpraxis Dr. med. Siegfried Burger

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Hypervitaminosen
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Generation Sowohl-als-auch
„Der neue Tag“ (NT) titelte am 24. März 2011 eine dpa-Meldung mit „Generation Sowohl-als-auch“ und beschreibt darin die Erwartungen von Deutschen zwischen 16 und 35 Jahren. MEHR

Wenig Schlaf, Herzinfarkt-Risiko steigt
Wer jahrelang weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, erhöht sein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich. MEHR
DOC BURGERS MAGAZIN

Romantik und Leben in
Koexistenz
Datenspender Mensch?Lachen ist so richtig
gesund
Vier Tugenden sollst
du bewahren
Die Deutschen glauben an die
Liebe des Lebens
Gesundes Leben braucht keinen
Computer
Ganz einfach geht’s im Kino:
80 Muskeln in Fahrt bringen
Pater Dr. Grün über den
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Wie definiert sich "Liebe fürs Leben"? Ist es hundertprozentige Mensch­werdung von Wünschen und Sehnsüchten oder ist genau diese Vision, der Millionen ein Leben lang nachlaufen? | mehr
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Heute schicken wir Sie mal ins Kino. Drau­­ßen ist Winter, die Stimmung orientiert sich an der Trübheit des Wetters. Da ist ein Kino-Besuch genau das Richtige. | mehr
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Wie fühlt sich "nor­mal" an? So, wie wir
jetzt sind oder so, wie wir eigentlich
gerne sein würden? So, wie uns die
Normen und Zwänge der Gesellschaft
gemacht haben oder so wie es die Na­tur
für uns vorgesehen hatte.

Wer bin ich eigentlich wirklich?
Psychologe rät, sein eigenes Selbst wiederzuerkennen
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Wie fühlt sich "nor­mal" an? So, wie wir jetzt sind oder so, wie wir eigentlich gerne sein würden? So, wie uns die Normen und Zwänge der Gesellschaft gemacht haben oder so wie es die Na­tur für uns vorgesehen hatte.

Der bekannteste Vertreter der hu­ma­nis­ti­s­chen Psychologie in Deutsch­land, Dr. Wolf Bün­tig, beklagt die Entfrem­dung der Men­­schen von ih­rer Natur. Man iden­tifiziere sich zu sehr mit seinen Rollen und ha­be vieler­orts das Gespür, für "normalsein" ver­lo­ren."Indem wir uns mit Idealbildern aus der Vergangen­heit identifizieren und da­ran fest­hal­t­en, ent­frem­den wir uns von un­serem Wesen und ver­kümmern zu Dar­stellern, die an der Sehn­sucht nach der Ver­wirklichung unseres ei­gent­li­chen We­sens leiden", schreibt Dr. Bün­tig in ei­nem Fach­artikel.

Nur wer das nor­mier­te Ver­hal­ten durchschaue und über­­win­de, für den be­stünde die Chance, zu ei­ner autonomen Person zu reifen. Der Mensch, so Dr. Büntig bei einem Vor­trag in Regens­burg, werde mit einem "enor­men Poten­tial zum Mensch­sein" geboren, doch was nicht durch Er­le­ben bestätigt wird, das verküm­mere. "Men­schen werden als Ori­ginale gebo­ren und sterben als Kopie", sagt der Psycho­lo­ge und spricht von "Normo­pathie". Da­von Betroffene versuchen zwang­haft, sich an vermeintlich vorge­ge­bene Regeln zu halten und sind bemüht, mög­lichst normal zu sein, woran sie krank wer­den. Erst wenn sie tot sind, komme das Wahre ihrer Natur zum Tragen und mache sie schön. Unter der immer häufiger dia­g­nos­tizierten Depression versteht man das "Weg­drücken" von Ge­fühlen, die Affekt­kon­trolle, das ewige sich immer wieder Zu­sammenreißen. Besser ist es sich gehen zu lassen und zwar auf das zu, was uns nährt und nützt und weg von dem was zerrt und schadet Laut Dr. Büntig hat der Mensch ein ausgeprägtes „Potenzial" in Rich­tung Gesundheit und Leben­digkeit, genauso aber auch Be­dürftigkeit nach „Bezug/Bezie­hung". Sind frühe oder aktuelle Be­zie­hungen (Eltern, Au­toritä­ten, Partner) gestört, wird das Potenzial zur Gesund­heit über­deckt. Ergo: „gestörte Bezie­hun­gen" können krank ma­chen, intakte stärken die Gesundheit.

"Der Königsweg zur Ge­sun­d­heit ist, wieder fühlen zu lernen, in uns hinein zu hor­chen - hören, was uns be­wegt. Wieder spre­chen, sich ausdrücken, nicht weg­drüc­ken. Uns wie­der er­lauben, Mit­ge­fühl zu zei­gen", zitiert die Mit­tel­bay­e­r­ische Zeitung Dr. Büntig. "Mischen Sie sich unter Ge­sunde. Gesundheit ist ansteckend."


Foto: (c) Lisa Schwarz / pixelio.de / Text: wt / Datum: 2010-07-22 / 1 / 49


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