Auf Skiern mit Gelenkersatz? "Wer gehen kann, kann auch Sport treiben" motiviert der Team-Arzt des DSV, Dr. Hubert Hörterer. MEHR
Hypervitaminosen „Für eine ausgewogene Ernährung sind Brausetabletten kein Ersatz“, schreibt Werner Bartens für die Süddeutsche Zeitung am 12. Oktober 2011. MEHR
Generation Sowohl-als-auch „Der neue Tag“ (NT) titelte am 24. März 2011 eine dpa-Meldung mit „Generation Sowohl-als-auch“ und beschreibt darin die Erwartungen von Deutschen zwischen 16 und 35 Jahren. MEHR
Wenig Schlaf, Herzinfarkt-Risiko steigt Wer jahrelang weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, erhöht sein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich. MEHR
DOC BURGERS MAGAZIN
Romantik und Leben in Koexistenz
Datenspender Mensch?
Lachen ist so richtig gesund
Vier Tugenden sollst du bewahren
Die Deutschen glauben an die Liebe des Lebens
Gesundes Leben braucht keinen Computer
Ganz einfach geht’s im Kino: 80 Muskeln in Fahrt bringen
Pater Dr. Grün über den abendländischen Wertekanon
Wie definiert sich "Liebe fürs Leben"? Ist es hundertprozentige Menschwerdung von Wünschen und Sehnsüchten oder ist genau diese Vision, der Millionen ein Leben lang nachlaufen? | mehr
Halb Mensch, halb Computer. Als sie in Holywood-Filmen zum ersten Mal zum Einsatz kamen, waren Cyborgs noch pure Faszination. Schon lange bewegen sich hochentwickelte Kulturen in diese Richtung. | mehr
Heute schicken wir Sie mal ins Kino. Draußen ist Winter, die Stimmung orientiert sich an der Trübheit des Wetters. Da ist ein Kino-Besuch genau das Richtige. | mehr
Gefühle,Werte, Tugenden: Für ein gesundes Miteinander sind Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung und Klugheit die Basis. Im privaten und beruflichen Umfeld. | mehr
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Wie fühlt sich "normal" an? So, wie wir jetzt sind oder so, wie wir eigentlich gerne sein würden? So, wie uns die Normen und Zwänge der Gesellschaft gemacht haben oder so wie es die Natur für uns vorgesehen hatte.
Wer bin ich eigentlich wirklich? Psychologe rät, sein eigenes Selbst wiederzuerkennen
Wie fühlt sich "normal" an? So, wie wir jetzt sind oder so, wie wir eigentlich gerne sein würden? So, wie uns die Normen und Zwänge der Gesellschaft gemacht haben oder so wie es die Natur für uns vorgesehen hatte.
Der bekannteste Vertreter der humanistischen Psychologie in Deutschland, Dr. Wolf Büntig, beklagt die Entfremdung der Menschen von ihrer Natur. Man identifiziere sich zu sehr mit seinen Rollen und habe vielerorts das Gespür, für "normalsein" verloren."Indem wir uns mit Idealbildern aus der Vergangenheit identifizieren und daran festhalten, entfremden wir uns von unserem Wesen und verkümmern zu Darstellern, die an der Sehnsucht nach der Verwirklichung unseres eigentlichen Wesens leiden", schreibt Dr. Büntig in einem Fachartikel.
Nur wer das normierte Verhalten durchschaue und überwinde, für den bestünde die Chance, zu einer autonomen Person zu reifen. Der Mensch, so Dr. Büntig bei einem Vortrag in Regensburg, werde mit einem "enormen Potential zum Menschsein" geboren, doch was nicht durch Erleben bestätigt wird, das verkümmere. "Menschen werden als Originale geboren und sterben als Kopie", sagt der Psychologe und spricht von "Normopathie". Davon Betroffene versuchen zwanghaft, sich an vermeintlich vorgegebene Regeln zu halten und sind bemüht, möglichst normal zu sein, woran sie krank werden. Erst wenn sie tot sind, komme das Wahre ihrer Natur zum Tragen und mache sie schön. Unter der immer häufiger diagnostizierten Depression versteht man das "Wegdrücken" von Gefühlen, die Affektkontrolle, das ewige sich immer wieder Zusammenreißen. Besser ist es sich gehen zu lassen und zwar auf das zu, was uns nährt und nützt und weg von dem was zerrt und schadet Laut Dr. Büntig hat der Mensch ein ausgeprägtes „Potenzial" in Richtung Gesundheit und Lebendigkeit, genauso aber auch Bedürftigkeit nach „Bezug/Beziehung". Sind frühe oder aktuelle Beziehungen (Eltern, Autoritäten, Partner) gestört, wird das Potenzial zur Gesundheit überdeckt. Ergo: „gestörte Beziehungen" können krank machen, intakte stärken die Gesundheit.
"Der Königsweg zur Gesundheit ist, wieder fühlen zu lernen, in uns hinein zu horchen - hören, was uns bewegt. Wieder sprechen, sich ausdrücken, nicht wegdrücken. Uns wieder erlauben, Mitgefühl zu zeigen", zitiert die Mittelbayerische Zeitung Dr. Büntig. "Mischen Sie sich unter Gesunde. Gesundheit ist ansteckend."
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