Schlaf ist noch wichtiger, als bislang angenommen: Wer jahrelang weniger als sechs Stunden pro Nacht schläft, erhöht sein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich. Das schreibt die Süddeutsche Zeitung und beruft sich dabei auf Forscher von der britischen University of Warwick nun im European Heart Journal.
Chronisch zu kurzer Schlaf führe zur Produktion von Hormonen und anderen Substanzen im Körper, welche den Gefäßen schaden und dick machen, erläutern die Forscher. Heutzutage werde von den Menschen zu viel erwartet, beklagt Cappuccio. Sie gingen oft zu spät ins Bett, weil sie einfach zu viel zu erledigen hätten.
Menschen sollten nun aus Angst aber auch nicht zwanghaft länger im Bett bleiben, ergänzt der Schlafmediziner Jürgen Zulley von der Universität Regensburg gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Wie viel Schlaf genug ist, sei individuell sehr unterschiedlich und hänge zudem vom Alter ab.