Wer fit ist kommt mit jedem Wetter klar

Der in West-Europa intensiv ausgeprägte Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten macht es dem Organismus nicht wirklich leicht, sich auf ständig wechselnde Wetterlagen einzustellen. Doch man kann etwas dagegen tun. Allgemein gilt der Rat: Kein Wetter scheuen, so oft wie es geht raus an die frische Luft.

Der Organismus reagiert auf das Wetter. Im Extremfall wären das Frohmut bei Sonne und Tristesse bei schlechtem Wetter. Passt man seinen Organismus vorbeugend schon auf die unterschiedlichen Wetterlagen an, zeigt die Wetterempfindlichkeit weniger ausgeprägte Spitzen.

Kneipp-Anwendungen, Sauna mit anschließender deutlicher Abkühlung, Schimmen in kaltem Wasser und viel Bewegung an der frischen Luft – damit trainieren Sie Ihre Gefäße. Bei vorhandenen Risikofaktoren wie Bluthochdruck befragen Sie vor einem Saunabesuch bitte Ihren Ihren Hausarzt bzw. Internisten.

Das Herz-Kreislaufsystem kommt mit Wandern, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder regelmäßigem zügigem Spazierengehen in Schwung. Kombiniert man diese einfachen, Freude bereitenden Sportarten mit einem gesunden Lebensgefühl, ist man auf dem besten Wege, seine Wetterempfindlichkeit zu mindern wenn nicht sogar vollständig abzulegen. Schlafen Sie zudem gesund und regelmäßig, essen Sie vernünftig und gesund, trinken Sie wenig Alkohol und rauchen Sie nicht. So könnte man in Kürze die Forschungsergebnisse der Professorin für Medizinische Klimatologie, Prof. Dr. Dr. Angela Schuh (Universität München), zusammenfassen. Sie hat auch heraus gefunden, dass im Alter von 30 bis 60 Jahren bis zu 60 Prozent der Gesamtbevölkerung unter Wetterfühligkeit leidet – Frauen vermehrter als Männer. Bei den Symptomen stehen allgemeine Befindlichkeitsstörungen wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, missmutige Stimmungslage, Kopfdruck, Kopfschmerz, Niedergeschlagenheit, Nervosität, Schwindel und Depressivität im Vordergrund.

Ein Tipp für Wetterfühlige
Härten Sie sich ab durch regelmäßige Spaziergänge – auch bei schlechtem Wetter. Zudem mit Saunabesuchen, Wechselduschen und vor allem im Sommer mit morgendlichem 1-2 minütigem Tautreten auf der Wiese, wie es schon Pfarrer Kneipp empfohlen hat.