Schwitzattacken sind oft ein Signal

Schwitzen ist nor­mal. Der menschli­che Körper ist auf ei­ne fixe Temperatur ein­gestellt. Um diese unter Anstrengung nicht in ge­fährliche Bereiche steigen zu lassen, befeuchtet der Körper die Haut. Schwitzt man jedoch täglich während des Schlafens, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Nicht immer muss hinter nächtlichen Schwitzattacken eine akute oder chro­nische Entzündung stecken. Wie Frauen in den Wechseljahren (Hitzewallungen) so können auch Männer über 50 der Hor­monumstellung wegen in der Nacht schwitzen. Auch psychische Belastungen wie Stress, Schlafstörungen, Ängste und Albträume, übermäßiger Genuss von Al­kohol oder Nikotin sowie scharfes Essen sind Ursachen für Schweißattacken.

Aber: Wenn die Attacken nach vier Wochen immer noch nicht vorbei und in Regelmäßigkeit ausarten, sollte man unbedingt einen Arzt auf­su­chen. Vor allem dann, wenn zu Schwitz­anfällen in der Nacht auch noch Gewichtsverlust hinzukommt. Die Kom­­bination dieser beider Symptome kann ein Anzeichen einer ernsthaften Er­kran­kung sein.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt die sogenannte „Hitze der fünf Flächen“: Hände, Wan­gen, Stirn. Wer unter „Nach­mit­tags­fieber“ leidet, also regel­mä­ßig an diesen Stellen schwitzt, lebt über seine Verhältnisse, fährt mit Vollgas im dritten Gang. Es ist daher ratsam, diese Warnsignale des Kör­pers zu erkennen und ein be­ginnendes Burnout–Syn­drom zu verhindern. Ein weiteres Anzeichen für die Schwä­chung der Lebens­ener­gie Qi sind Abge­schla­gen­heit, Mü­digkeit und Erschöpfung.

Reagieren Sie, bevor Ihnen das Feuer zu viel Wasser entzieht und das Yin weiter schwächt. Suchen Sie Ent­spannung, versuchen Sie, Ru­he zu finden und trinken Sie ausreichend Wasser, um für ei­nen Ausgleich zu sorgen.