Genug Zeit mit dem richtigen Plan

Dies noch und das noch und jenes muss doch auch noch gehn. Oft aber verrechnet man sich da gerne. Die Zeit wird knapp, man hu­delt sich von Auf­gabe zu Auf­­gabe und vieles bleibt ent­we­der un- oder schlecht er­le­digt. Was tun gegen Zeitfallen?

Alles leichter gesagt als getan? Nun ja, schauen wir sie uns doch mal an, die schlimmsten Zeitfallen: Grundsätzlich ist es doch so, dass man zu viel auf ein­mal tun möchte. Und das noch ohne Zie­le, Pri­oritäten oder Tagespläne. Dazu kommt, dass man sich von vielen Dingen ab­lenken und stören lässt und sei es ein­facherweise nur das Telefon oder unan­ge­mel­dete Be­sucher. Erschwerend kommt häufig dazu, dass man einfach partout nicht Nein sagen kann und so vielleicht auch unangenehme Auf­gaben vor sich her schieben kann. Ob Schreibtisch oder ein an­deres Ar­beits­um­feld: Gerne überhauft man diese Orte mit Un­wichtigem, Pa­pierkram oder Lese­stoff. In der Schluss­folge mangelt es an Kon­sequenz. Dis­zi­plin zu halten ist trotz oder gerade wegen des Wun­sches, perfekt sein zu wollen, nicht möglich.

Und nun? Wichtig ist primär, Zeiträuber zu erkennen. Sich aber um 180 Grad zu wenden und alles anders zu machen,. wird nicht viel Erfolg haben. Sprich: Nicht mehr alles auf einmal machen, öfter mal Nein sagen, sich nicht mehr so oft ablenken lassen und so weiter. Im Grunde ein guter Ansatz, nur bringt einem der nicht weiter.

Viel sinnvoller ist es, den Tag zu planen, sich am Abend zuvor schon Gedanken darüber zu machen. So wirkt das Un­ter­be­wusstsein über Nacht. Noch besser ist es, die Pla­nungen schriftlich zu fi­xi­eren, um etwas vor Augen zu haben und den Tag zu strukturieren. Dabei schät­zen Sie gleich den Zeitauf­wand ein. Bilden Sie Zeitblöcke. Und wichtig: Verplanen Sie nicht den ganzen Tag, man braucht immer wieder einen Puffer – 50/50 wäre ein Vorschlag.