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Nicht selten berichten Patienten über morgendliche Nackenverspannungen, eingeschränkte Beweglichkeit oder ein diffuses Druckgefühl im Bereich der Halswirbelsäule. In vielen Fällen liegt die Ursache nicht ausschließlich in Belastungen des Tages, sondern auch in einer ungünstigen Lagerung während der Nacht oder in Ruhephasen.

Richtig liegen und die Hals-Wirbelsäule dabei stets entlasten

Geschichte des Schmerzes will gehört und verstanden werden

Das Gehirn verändert sich nicht linear, sondern durchläuft im Laufe des Lebens mehrere klar unterscheidbare Phasen, die jeweils von strukturellen und funktionellen Umorganisationen geprägt sind.

Die fünf Entwicklungsphasen des Gehirns

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Es zählt allein die Happiness-Energie
Es zählt allein die Happiness-Energie. Foto: (c) Jasmin Merdan - fotolia.de

Es zählt allein die Happiness-Energie

Führungskräfte ver­­lie­ren auf dem Höhe­punkt ihrer Laufbahn oft die Lust. Die Lebens­freu­de nimmt ab, gleich­zeitig wird der Sinn für Le­ben außerhalb der Berufs­ma­­­trix wach gerufen. Die Su­che nach Erfüllung abseits der beruflichen Karriereleiter setzt intensiv ein.

Den Benediktinermönch Anselm Grün zitierend beschreibt das Mana­germagazin (Heft 3/2011) den natür­lichen Wende­punkt der Lebensmitte als „Lebens­kurve“, dessen Enden nicht unbegrenzt nach oben zeigen. Gerade dieser „na­tür­liche Wen­depunkt“ könn­te ein guter Zeit­­punkt sein, „Ehrgeiz und Antriebe“ zu über­denken.

Wo bleibt die Happiness-Energie?

„Den modernen Hochleister macht rei­nes Auspowern auf der Marathon­strecke schon lange nicht mehr froh.“ Das sagt Andreas Wieser, der seit 26 Jahren den „Lanserhof“ bei Innsbruck führt. Er bietet seinen Gästen – darun­ter auch Jogi Löw oder der russische Milliardär Roman Abramowitsch – einen siebentägigen Aufbauauf­enthalt für Körper, Geist und See­le. Wieser spricht von der „Happiness-Energie“, die geistig wache Topleute bei ihm pfle­gen wollen. Damit blieben sie „in der ei­ge­nen Mitte“, die „im hek­ti­schen, ent­fremdeten Business-All­tag so leicht ver­loren geht“.

Aber ist es das? Ist das das wah­re Optimum? Der erfolgreiche Mensch als Maschine, die man ab und zu in die Wartung schickt, kundendienstlich checkt und dann wieder in die Bahn zurückschickt?

Die Erschöpfungsdepres­si­on bleibt. Wenn der An­trieb verloren gehe, be­gin­ne die Suche nach dem „Notausgang“. Kar­rie­­re­­frau­en würden spä­ter Müt­ter. Männer pro­bierten es mit Nerven­kitzel und der Erfüllung al­ter Träu­me. Doch eines Ta­ges stelle auch der Karriere­mann fest, dass Geld und Er­folg alle nicht mehr zufrieden stellen. Auf die „Happiness-Energie“ komme es an.

Psychosomatische Erkrankungen
Neue, spanndende Aufgaben sind für jeden – ob für Manager oder auch nur für den klassisch-erfolgs­-orientierten Menschen – hoch­gra­dig attraktiv. Dabei spielen, so das Managermagazin, Ent­decker­freu­de und Gestaltungslust eine beson­ders große Rolle. Sie seien „wich­tige menschliche Antriebe“. Ero­bern, gestalten, gewinnen. Ziele die­ser Art versetzen den Menschen in einen ganz besonderen Zustand: „Als hätte man gleichzeitig eine klei­ne Dosis Heroin und Kokain ein­genommen“, sagt der Neurobio­loge Gerald Hüther. Irgendwann jedoch komme der Moment, in dem man aus der schwindelnden Höhe abstürze. Dann, wenn sich die immensen Erwartungen an die beruflichen Entfaltungs­möglich­kei­ten nicht mehr erfüllen.

Joachim Galuska kennt dieses Phä­n­omen wohl nur zu gut. Im Inter­view mit dem Managermagazin spricht er von psychosomatischen Erkran­kungen, die erst in jüngster Zeit auf ein bedrohliches Maß an­ge­stiegen seien. „Ein hohes Ar­beits­auf­­kom­men an sich macht nicht krank“, bedeutet er.

Jedoch wür­den die Arbeitsprozesse immer kom­plexer und anstrengen­der. „Gleich­zeitig sinken die pri­va­ten Erholungs­mögl­ichkeiten.“ Fa­mi­lien zerbrächen an „perma­nen­ter beruflich geforder­ter Mobilität und an Vereinzelungs­tendenzen.“

Status, Macht und Geld seien längst nicht so mächtige Sinnstifter, wie es der Zeitgeist annimmt. Ga­lus­ka emp­fiehlt, das Leben nach Mög­lich­keit so einzurichten, dass es zu den inneren Bedürfnissen passt. „Da kann der Verzicht auf einen wei­te­ren Karriereschritt helfen oder der Wech­sel in einen anderen Bereich.“

Zu­sätzlich tue eine Beschäftigung gut, die wieder mit Leidenschaft er­fülle: Ein Hobby, ein soziales Engagement, glückliche Beziehun­gen. Galuska: „Umso mehr kommt es an, und zwar umso deutlicher, je älter wir werden.“

Wie wäre es also mit dem Ankurbeln der Happiness-Energie?

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