Dysbalancen Mit Hilfe Einer Speziellen Therapieform Behandeln.
Dysbalancen mit Hilfe einer speziellen Therapieform behandeln.

Dem Körper wieder rundum Kraft verleihen

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Um muskuläre Dysbalancen, darüber, wie sie entstehen und was sie bewirken können ging es im Newsletter von vor zwei Wochen. Durch die ungünstige Belastungsverteilung zwischen Muskel und Gelenk kann es unter anderem zu schmerzhaften Muskelverspannungen, Überlastung der Sehnen, muskulären Koordinations- und Funktionsstörungen sowie Abnutzung des Gelenkknorpels kommen.

Diese Woche stellen wir Ihnen das FPZ KONZEPT (Deutschland den Rücken stärken) vor. Es richtet sich an alle Menschen mit Rückenschmerzen. Ob starke, akute oder chronische Rückenschmerzen – der Weg zur Schmerzfreiheit beginnt immer mit einer ausführlichen Analyse durch einen FPZ-qualifizierten Arzt. Dieser kann sodann eine „integrierten Funktionelle Rückenschmerztherapie“ folgen. 

FPZ KONZEPT: Das Drei-Stufen-Programm
Das FPZ KONZEPT mit dem Ziel der „integrierten Funktionelle Rückenschmerztherapie“ gliedert sich in drei Maßnahmen, die systematisch aufeinander aufbauen.

  • Die Analyse (Dauer: 90 Minuten)
  • Das Aufbauprogramm (24 Therapieeinheiten á 60 Minuten), inkl. Abschlussanalyse (Dauer 90 Minuten)
  • Das weiterführende Programm (eine regelmäßige Therapieeinheit pro 5-10 Tage)

Auf der Basis des Analyseergebnisses wird für jeden Patienten ein maßgeschneidertes individuelles Therapieprogramm entwickelt. Regelmäßige Folgeanalysen dokumentieren die Fortschritte und ermöglichen die kontinuierliche Optimierung der Therapie. Alle Therapiemaßnahmen werden unter intensiver individueller Betreuung ausgeführt. Nur fachlich und gleichermassen menschlich kompetente Trainingstherapeuten erhalten die spezielle Zusatzqualifikation für das FPZ KONZEPT. Die medizinische Effektivität des FPZ KONZEPTS wurde seit 1990 im Rahmen von multiplen wissenschaftlichen Studien mit mehr als 120 000 Rückenschmerzpatienten lückenlos untersucht. 

Rückenschmerztherapie: Therapeutischen Fakten
Die wichtigsten Effekte der „integrierten Funktionellen Rückenschmerztherapie“:

  • Die Beweglichkeit von Rumpf und Halswirbelsäule vergrößert sich in allen Bewegungsebenen um im Durchschnitt 7 bis 8 Grad
  • Die isometrische Maximalkraft der Rumpf-, Nacken- und Halsmuskulatur erhöht sich um durchschnittlich 30 Prozent
  • 91 Prozent aller neuromuskulären Dysbalancen und Asymmetrien lassen sich innerhalb von sechs Monaten vollständig beseitigen
  • Die dynamische Leistungsfähigkeit der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur steigert sich um im Durchschnitt über 50 Prozent
  • Die vorhandenen Nacken- und Rückenschmerzen verringern sich bei 93,5 Prozent aller Patienten, durchschnittlich jeder zweite erlangt völlige Beschwerdefreiheit
  • Bei 69 bis 82 Prozent der Patienten verbessern sich Alltagsaktivitäten wie „Heben von schweren Gegenständen“, „schwere Arbeiten in der Freizeit“ und „Nach-vorne-Beugen, Knien und Verneigen“ um durchschnittlich 7 Prozent

Mehr als 95 Prozent der Patienten können das Programm vollständig absolvieren. Das Verletzungsrisiko ist minimal. Alle im Rahmen des Aufbauprogramms erzielten Verbesserungen können durch regelmäßige Teilnahme am langfristig orientierten weiterführenden Programm dauerhaft erhalten werden. 

Ab jetzt einfach mal gesünder leben
Eine Behandlung nach dem FPZ KONZEPT, wie sie unter anderem im Vitalzentrum angeboten und mittlerweile von einer Vielzahl von privaten als auch gesetzlichen Krankenkassen unterstützt wird (http://fpz.vitalstudio-schwandorf.de), kann den Körper nach Zeiten des Schmerzes wieder in Schwung bringen, mobil machen. Spätestens jetzt sollte man seine Lebensgewohnheiten überdenken, in manchen Dingen kürzer treten, einfach mal „Nein“ sagen zu ungesunden Einwirkungen auf Geist und Körper. 

Ausgleichsport und damit regelmäßige gesunde, nicht übertriebene Bewegung sind das eine. “Muskuläre Dysbalancen werden aber auch durch Fehlernährung und Übergewicht verstärkt“, weiß Ernährungsberater Markus Dawo aus Neutraubling. „Daher sollte spätestens jetzt auch eine Ernährungsumstellung erfolgen.“ Wichtig dabei sei, dass man auf klassische, teils aggressive Diät-Varianten verzichte, da diese in der Regel zu einem Verlust der Muskulatur führten. „Das Ziel sollte eine allmähliche Gewichtsanpassung sein, um die Muskelmasse möglichst zu erhalten und die eigenen Vorlieben beim Essen nicht zu verlieren“, sagt Dawo und fügt an: „Der Wohlfühlfaktor darf auch beim Essen nicht verloren gehen!“ 

Für die Ernährung bedeute dies, dass der Anteil von kohlehydrathaltiger Nahrung reduziert und der Eiweißanteil erhöht werden sollte. Eiweiß ist der Grundbaustoff des Körpers und damit auch der Muskulatur. Dawos Einschätzung nach sei von entscheidender Bedeutung, dass die Ernährung nicht alleine, sondern in Kombination mit Bewegung, einem individuellen Krafttraining und einem Beweglichkeitsprogramm kombiniert werden sollte.